UNESCO-Projekt   Sprachlos … das Bewegungstheater

Theater spielen ohne zu sprechen – Stücke selbst entwerfen – in drei Tagen bühnenfertig – ein strammes Programm hat sich das Projekt Bewegungstheater selbst aufgegeben.

Aus den riesigen Themenbereichen „Hinter‘m Tellerrand geht’s weiter“ und „Mensch Natur Kreatur“  konnte die Projektgruppe – fast 50 Schülerinnen und Schüler haben sich gemeldet – frei Themen aussuchen. Freie Themenwahl musste sein, Beschränkungen oder strikte Führungen in der Themenwahl hätten die Angelegenheit noch verkompliziert, denn für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer war schon allein der Gedanke auf der Bühne stehen zu müssen, Herausforderung genug; so konnte man bei selbst gesuchten Themen wenigstens den „Peinlichkeitsfaktor“ abmildern und den „Witzfaktor“ höher regulieren. Ein ganz wichtiges Ziel des Projektvorhabens ist so schon beschrieben „Ich traue mich …“

Dass dann am Ende der Projektarbeit eine Bühnen-Aufführung in der Aula von mehr als einer halben Stunde Dauer, die sieben Szenen umfasst, herauskommt, die offenbar auch noch ebenso dem Publikum (Klatschen, Johlen, Jubeln) wie den Schauspielern (Grinsen, „ist ja gar nicht so schlimm“) Freude bereitet, ist – auch wenn man wie der Projektleiter Peters schon oft Bewegungstheater mit den Schülern probiert hat – immer wieder erstaunlich, aber es tut eben gut, ein bisschen absurd sein zu dürfen, Dinge komisch auszudrücken, die man sprachlich im Alltag so nicht formulieren kann und darf. Und so kann man auch in diesem Jahr wieder rechnen, dass viele, die beim Schulfest dabei waren und Bewegungstheater spielten, auf die lange Strecke gehen und in knapp einem Jahr bei der Aufführung des Wettbewerbsbeitrages zum Thema „Mensch-Natur-Kreatur“ immer noch dabei sind.