Trialog

Trialog-Projekt: Der Erdhaufen

„Der Irrgarten“ war der Name unseres ersten großen Projektes innerhalb des Trialog-Wettbewerbs der Herbert-Quandt-Stiftung unter dem Motto „Fremde – Heimat – Globale Welt“. Wir haben dort gerne mitgemacht, haben viel am und für das Thema gelernt und gearbeitet, waren schließlich auch erfolgreich. Das aktuelle Trialog-Wettbewerbsthema „Mensch – Kreatur – Natur“ hat, nachdem wir davon hörten,  gleich wieder Bilder in uns entstehen lassen; wir haben der Verlockung nachgegeben und versuchen es noch einmal, diesmal unter dem Namen „Der Erdhaufen“.

Der Erdhaufen, der dem gesamten Projekt seinen Namen gibt, wird tatsächlich zum Anfassen in der Schule vorhanden sein; in der Aula wird er riesig entstehen, außen aus Naturmaterialien gefertigt, innen aber hohl. Er steht als Sinnbild der Erde, als  Quelle der Natur, der Menschen, der Kreaturen, tiefer gehend auch als Ausgangspunkt der Entstehung der Kulturen, der Religionen. Die Schöpfung der komplexen Welt wird dargestellt von Schauspielern, die dem hohlen Inneren der Erdmutter entschlüpfen; diese Schauspieler beleuchten mit ihren Auftritten szenisch inhaltliche Aspekte, die sich aus Resultaten der Arbeit von Projektgruppen ergeben haben.

Insofern wird es an Präsentationstagen im Juni des kommenden Jahres  einerseits die genannte theatralische Aufführung rund um den Erdhaufen geben, andererseits wird gleichzeitig aber auch die dort angedeutete inhaltliche Arbeit in einer großen Ausstellung vertieft, wo die Zugänge zu den Themen kognitiv verdeutlicht werden. So können wir unsere Themen aus ganz verschiedenen Blickwinkeln ansehen, sie wechselnd interpretieren und verstehen – Langeweile kann so sicher nicht aufkommen.

Wie sich einerseits die vom Verstand geprägten Inhalte der Ausstellung in der Theater-Darstellung des Erdhaufens finden, so sollen sich andererseits aber auch die anschaulichen Elemente in der Ausstellung zeigen. Das gelingt uns durch Einbindung schauspielerischer Elemente auch innerhalb der Ausstellungsbereiche, die wir dadurch realisieren, dass dort ungeplante, unvorhersehbare, deshalb überraschende Auftritte von aus dem Theaterstück vertrauten Personen und Kreaturen vorkommen. Durch die bunte Mischung der Formen und Inhalte, durch die gleichzeitige Bewahrung einer Ordnung wollen wir erreichen, dass alles den Beteiligten und Besuchern viel Spaß macht, in lockerer Atmosphäre aber auch zum Nachdenken angeregt werden soll.

Trialog-Archiv

2011:
Wir stellen unser Siegerprojekt vor: Der Irrgarten PDF: TrialogFremdeHeimatGlobaleWelt