Der deutsch-englisch bilinguale Zug

Seit Beginn des Schuljahres 2001/02 ist am Christian von Mannlich-Gymnasium  ein deutsch-englisch bilingualer Zug eingerichtet.

Einerseits bildet das Fach Englisch einen Schwerpunkt im Stundenplan, andererseits werden die drei gesellschaftswissenschaftlichen Fächer (Erdkunde, Geschichte und Sozialkunde / Politik) weitgehend – aber nicht ausschließlich – in englischer Sprache unterrichtet. In dieser Vollausprägung ist dieses Angebot des Christian von Mannlich Gymnasiums einzigartig in weitem Umkreis.

Der bilinguale Zug  untergliedert sich in drei Phasen.

In der Eingangsphase (Klassenstufen 5 und 6) findet erweiterter Englischunterricht statt, das bedeutet, dass in Klassenstufe 5 sieben (statt sechs) bzw. in Klassenstufe 6 sechs (statt fünf) Stunden unterrichtet werden. Diese Regelung ist für alle Schüler der Klassenstufen 5 und 6 verbindlich. Die Eingangsphase dient zur Vorbereitung auf die Hauptphase, aber auch zur Auslotung, ob die Schüler für den bilingualen Zug geeignet sind.

Bestimmendes Merkmal der Hauptphase ist der Unterricht in den Fächern Erdkunde (ab Klassenstufe 7), Geschichte (ab 8) und Politik (ab 9) mit Englisch als Unterrichtssprache. Ergänzt wird dieses Angebot durch sogenannte Intensivlerntage, bei denen schwerpunktmäßig und projektbezogen Inhalte vermittelt werden.

Nach Abschluss der 10. Klasse erhalten alle Schüler ein Zertifikat über die Teilnahme in der Hauptphase und es steht ihnen offen, in der Oberstufe einen bilingualen  Grundkurs in Erdkunde, Geschichte und/oder Politik zu belegen. Dadurch wird den Schülern ermöglicht, auf Wunsch ihre Abiturprüfung im bilingualen Bereich abzulegen.

Hauptziel des bilingualen Zuges ist es, den Schülern über das Normale hinaus vertiefte Kenntnisse zu vermitteln. Prägendes Merkmal des bilingualen Unterrichtes in den Sachfächern ist die Perspektivenerweiterung, mit der die Beschränkung auf den deutschsprachigen Erfahrungsraum aufgebrochen werden soll.