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Mannlich-Gymnasium aktuell – Wo wir stehen

Das Mannlich-Gymnasium hat in den letzten Jahren viel an Dynamik gewonnen, was sich nicht zuletzt in einer deutlichen Steigerung der Schülerzahlen von etwa 580 zu Beginn des Schuljahres 2009/10 auf heute 751 Schülerinnen und Schüler zeigt. Auch in den nächsten beiden Schuljahren rechnen wir mit einem weiteren Plus von etwa 100 Schülern, weil im Moment regelmäßig vergleichsweise geringen Abgangszahlen starker Zuspruch in den Anmeldungen gegenüber steht.

Diese Steigerung der Schülerzahlen war und ist für die Existenz des Profils des Christian von Mannlich Gymnasiums wichtig, denn eine Vierzügigkeit spiegelt im Prinzip unser Angebot wider. Mit der Möglichkeit, ab der Klassenstufe 8 sprachlich oder naturwissenschaftlich zu verzweigen, beide Zweige koppelbar mit der Teilnahmemöglichkeit am bilingualen Zug, ergeben sich genau vier prinzipielle Möglichkeiten der Ausbildung, die alle vier heute auch etwa gleich stark angenommen werden. Insbesondere bedeutet das für den Bilingualzug, dass er ein gut angenommenes Angebot für alle Schülerinnen und Schüler, nicht nur ein elitäres Angebot für wenige, darstellt. Die Schwerpunktsetzung auf die Eingangssprache Englisch ist im Homburger Schulraum, die vollunterrichtliche Ausprägung des bilingualen Ausbildungsganges sogar saarlandweit einzigartig.

Zu verdanken ist die positive Entwicklung der Schule einer darüber hinaus gehenden starken Aktivität, die sich in Anerkennungen und Preisen für wissenschaftlich sowie kulturell orientierte Leistungen niederschlägt. Wir nennen aus Gründen der Aktualität nur Ergebnisse dieses und des vergangenen Schuljahres:

Wissenschaftliche Leistungen

  • Zahlreiche Landespreise bei “Jugend forscht”
  • Verleihung des Bundes-Schulpreises bei “Jugend forscht” in Köln
  • Erster Platz beim Trialog-Wettbewerb der Herbert-Quandt-Stiftung
  • Teilnahme am Mathematik-Wettbewerb “Pangea” mit einer Endrundenteilnahme in Berlin nach Qualifikation im Saarland und der Absolvierung der Zwischenrunde in Frankfurt
  • Landessieg der Klasse 9a im Wettbewerb “mathématiques sans frontières” im Schuljahr 2011/12
  • Teilnahme der Schülerfirma am wirtschaftlich orientierten JUNIOR-Projekt mit einem dritten Platz nach früheren insgesamt sechs ersten, sowie weiteren zweiten und dritten Plätzen.

Kulturelle Leistungen

  • Die mehrfach ausverkauft aufgeführte begeisternde Vorstellung des Musicals “Ronja Räubertochter”
  • Das alljährliche große Adventskonzert der eigenen schulischen Orchester und Chöre in der evangelischen Stadtkirche Homburg
  • Die alljährliche Sommerserenade, das Sommerkonzert in der Schulaula
  • Mehrere erste Preise beim Kunstwettbewerb der Volksbanken

Auch scheint die Öffnung der Schule für neue Gedanken, das Umsetzen daraus herrührender realisierbarer Ideen ein positives Bild zu erzeugen, wenn man der Rückmeldung aus Gesprächen Glauben schenken darf.

UNESCO

Wir gehören dem Schulnetzwerk der UNESCO an, stehen zu den Grundgedanken unter der aktuellen Hauptüberschrift Nachhaltigkeit. Sehr weit sind wir in der uns von dort aufgegebenen Entwicklung des Gedankens der Internationalität und des gegenseitigen Respekts verschiedener Kulturen, setzen ihn nach außen und nach innen um.

  • Im Zusammenhang mit der Verbindung des Saarlandes in die Woiwodschaft Podkarpackie und der Partnerschaft des Saarpfalzkreises mit dem dort gelegenen polnischen Kreis Przemysl, aber darüber hinaus auch auf eigene Initiative unterhalten wir seit Jahren in Zusammenhang eine Freundschaft nach Dubiecko in Polen.
  • Im den englischsprachigen Raum unterhalten wir Kontakte nach Quorn Hall in England und Henrico County in Amerika.
  • Wir beginnen gerade mit ersten Besuchen eine grenzüberschreitende nahe Partnerschaft nach Frankreich zum Collège Louis-Pasteur in Faulquemont.
  • Im Inneren haben wir in letzter Zeit dem hohen Anteil ausländischer Schülerinnen und Schüler Rechnung getragen und über die Einsetzung eines internationalen Gesprächskreises, der mittlerweile auch eine politische Struktur besitzt und in schulischen Gremien vertreten ist, für eine verbesserte Kommunikation gesorgt, teilweise auch durch den dadurch erfolgten Abbau von Hemmschwellen überhaupt erst Kommunikation ermöglicht.
  • In Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen und dem TELC-Verband haben wir die Möglichkeit anbieten können, dass ausländische Schülerinnen und Schüler ein Sprachzertifikat in ihrer Muttersprache erwerben.
  • Im Zusammenhang mit einer verbesserten Verständigung zwischen behinderten und nicht behinderten Schülerinnen und Schüler haben wir gerade einen Kontakt mit der Förderschule am Webersberg begonnen. Während unserer Projekttage waren bereits zwei Schülergruppen aus dieser Schule bei uns zu Gast – die Resonanz war beiderseits von Lehrern und Schülern sehr gut, wir haben den Besuch Anfang Oktober erwidert.